Ursachen für Transformatorölleckagen:
Es gibt zwei Hauptursachen für Ölleckagen bei Transformatoren: Zum einen Mängel im Konstruktions- und Fertigungsprozess, zum anderen unsachgemäße Installation und Wartung. Die Hauptleckagestellen befinden sich häufig an den Anschlüssen des Kühlkörpers, den Flachklappenventilen, den Hülsen, dem Porzellanbehälter, den Schweißnähten, den Schleiflöchern, den Flanschen und anderen Teilen.
Die spezifischen Gefahren von Transformatorölleckagen
1. Auslaufendes Transformatoröl beeinträchtigt nicht nur das Erscheinungsbild erheblich, sondern verursacht auch wirtschaftliche Verluste, da der Transformator zur Beseitigung des Lecks abgeschaltet werden muss. Befinden sich große Mengen Öl auf dem Fundament des Transformators, besteht zudem Brandgefahr.
2. Ölleckagen beeinträchtigen die Überwachung und Beurteilung des Dichtungszustands durch das Betriebs- und Wartungspersonal erheblich. Leistungstransformator Ölbehälter und die Korrektheit der Anzeige des Ölstandsmessers.
3. Wenn der Ölstand aufgrund von Leckagen sinkt, können die stromführenden Anschlüsse und Schalter ohne Ölisolierung betätigt werden, was zu Störungen, Kurzschlüssen, Bränden und sogar Geräteexplosionen führen kann.
4. Was passiert, wenn ein Transformator Öl verliert? Nach einem Ölverlust verliert der vollständig abgedichtete Transformator seine Dichtheit. Dadurch kann die Öl-Papier-Isolierung leicht von Luft und Feuchtigkeit von außen beeinträchtigt werden, was die Isolationsleistung verringert, die Alterung der Isolierung beschleunigt und den sicheren und zuverlässigen Betrieb des Leistungstransformators gefährdet.
5. Darüber hinaus kann es bei Beschädigungen der Dichtung am oberen Ende des Ölbehälters, wie z. B. der Entlüftungsschraube und des leitfähigen Kopfes der Durchführung, oder bei Blasenbildung am oberen Ende des Ölbehälters und seinen Verbindungsrohren, selbst wenn aufgrund der hohen Position kein Öl austritt, zum Eindringen von Regenwasser und Feuchtigkeit kommen, was zu einer Verschlechterung der Isolationsleistung und sogar zu Isolationsdurchschlägen und Wicklungsdurchbrennen führen kann.
Wie geht man mit einem Transformatorölleck um?
Vor der Behandlung eines Öllecks muss eine sorgfältige Analyse durchgeführt werden, um die Ursache und die genaue Leckstelle zu ermitteln. Vorhandene Ölflecken sollten zunächst mit Reinigungsmittel gereinigt, mit klarem Wasser abgespült und anschließend wiederholt mit einem sauberen Tuch abgewischt werden, um die genaue Leckstelle zu finden.
①. Schweißen zur Behandlung von Transformatorölleckagen anwenden.
Bei einem Ölaustritt im oberen Bereich des Transformatorbehälters kann nur eine geringe Menge Öl zum Schweißen abgelassen werden. Bei einem Austritt im unteren Bereich des Ölbehälters kann aufgrund des großen Ölverlusts durch den hängenden Kern und der beengten Platzverhältnisse Ölschweißen angewendet werden. Reparaturschweißungen mit Öl sollten nur bei geringem Ölaustritt durchgeführt werden. Andernfalls muss vor dem Schweißen ein Unterdruck durch Vakuumieren und Ölablassen erzeugt werden. Ölflecken auf dem Schweißbereich müssen während des Reparaturschweißens entfernt werden, vorzugsweise durch Spülen mit alkalischem Wasser und anschließendes Trocknen. Beim Schweißen ist auf die Vermeidung von Durchdringung und Brandgefahr zu achten, und der Schweißbereich muss unterhalb des Ölspiegels liegen. Bei kontinuierlichem und schnellem Punktschweißen ist die Lichtbogenzeit auf 10 bis 20 Sekunden zu begrenzen; längeres kontinuierliches Schweißen ist strengstens untersagt.
Bei der Reparatur von Poren mit starkem Ölaustritt können diese vor dem Schweißen mit Eisendraht verschlossen oder vernietet werden; beim Schweißen in der Nähe der Dichtungsgummidichtung oder anderer empfindlicher Teile sollten Kühl- und Schutzmaßnahmen getroffen werden.
Manche Internetnutzer glauben fälschlicherweise, dass das Transformatorgehäuse und die Zubehörteile Öl verlieren und der Kern des Leistungstransformators vor dem Schweißen ausgebaut und gereinigt werden muss. Diese Methode ist zwar sicher, aber zeitaufwendig und arbeitsintensiv und wirkt sich zudem auf den Stromverbrauch aus.

Manche befürchten, dass sich das Transformatoröl entzünden und einen Brand verursachen könnte. Diese Sorge ist jedoch unbegründet. Öl benötigt bestimmte Bedingungen hinsichtlich Temperatur und Sauerstoff, um zu brennen. Beim Schweißen am Transformatorgehäuse mit Öl erhitzt sich dieses jedoch durch Konvektion. Es kühlt schnell wieder ab, und im Brennstofftank befindet sich kein Sauerstoff, sodass die Reparatur eines Transformators mit Ölleckage nicht zu einem Brand führen kann. Ausgetretenes Öl ist jedoch leicht entzündlich, und der durch die Verbrennung entstehende Luftstrom erschwert das Eindringen der Schweißlösung in die Risse, was das Schweißen erschwert.
Lässt sich dieses Problem also lösen? Im Folgenden wird die spezifische Methode zur Reparatur von Transformatorölleckagen vorgestellt:
(1) Aufgrund der Eigenschaft, dass sich die Wärme bei Reparaturen mit Öl schnell ableitet, ist für Reparaturen Lichtbogenschweißen anzuwenden und nicht Gasschweißen.

(2) Um zu verhindern, dass austretendes Öl oder Gas die Schweißarbeiten behindert, können die Leckstellen vor dem Schweißen mit Asbestseil oder anderen weichen Seilen abgedichtet werden. Bei größeren Leckstellen kann abschnittsweise geschweißt werden. Sobald der Ölaustritt auf eine Stelle reduziert ist, wird das Asbestseil zum Abdichten der Schweißarbeiten verwendet. Falls Öl aus dem Gehäuse austritt, kann die Leckstelle mit einem Hammer leicht verdreht werden, bis sie vollständig verschlossen ist, bevor sie verschweißt wird.
(3) Die Schweißgeschwindigkeit sollte hoch sein. Bei größeren Lücken an der Ölleckage empfiehlt es sich, den Schweißvorgang kurzzeitig zu unterbrechen. Die Schweißzeit sollte jeweils 20 Sekunden nicht überschreiten. Wiederholen Sie den Vorgang zwischendurch einige Minuten lang und lassen Sie das Öl dabei abkühlen.

(4) Ist die Ölleckagestelle nicht offensichtlich, sondern nur geringfügig, kann man sie provisorisch mit Seife abdichten. Dazu wird die Seife in Wasser eingeweicht und mehrmals auf die betroffene Stelle aufgetragen. Diese Methode ist jedoch nur eine vorübergehende Maßnahme. Warten Sie, bis sich eine Gelegenheit zum Schweißen und Reparieren bietet. Wichtig: Vor dem Schweißen muss die Stromzufuhr unterbrochen werden. Nachdem sichergestellt ist, dass kein Strom mehr vorhanden ist, sollte die Öleinfüllschraube am Ölfilter geöffnet werden, um die Luftzirkulation zu gewährleisten. Halten Sie außerdem vorsichtshalber Löschmittel wie Sand und Feuerlöscher bereit.
② Ersetzen Sie die Dichtung, um Ölleckagen am Transformator zu beheben.
Die Druckfläche des Dichtungsgummis muss an die Festigkeit der Schraube angepasst sein, da sie sich sonst nur schwer einpressen lässt. Beim Austausch des Gummidichtungsrings am Ölablassstopfen müssen die Ventile und Kanäle an jedem Einlass des Bauteils geschlossen und der Unterdruck aufrechterhalten werden, bis eine größere Ölmenge ausgetreten ist. Die Dichtungen müssen eine gute Ölbeständigkeit, Alterungsbeständigkeit, Elastizität und mechanische Eigenschaften aufweisen. Als Dichtungsmaterialien sollten Asbestpackungen und Korkdichtungen möglichst vermieden werden.
Durch Befolgen dieser Schritte können Sie Ölleckagen am Transformator effektiv beheben und Schäden oder Funktionsstörungen vorbeugen. Regelmäßige Wartung und Inspektion helfen, solche Probleme zukünftig zu vermeiden. Möchten Sie mehr erfahren? Kontaktieren Sie Canwin, einen professionellen Hersteller und Lieferanten von Leistungstransformatoren .