Eine Zusammenfassung eines Internetnutzers: „Der 4-Stunden-Rekord für den schnellsten Überholvorgang in Dänemark, der von Adolf Hitler gehalten wurde, wurde am 24. Februar 2022 von Wladimir Putin mit 1 Stunde und 22 Minuten unterboten.“
Obwohl der Konflikt bis zum 1. März andauerte, ist es unbestreitbar, dass wir in der Gegenwart erneut Zeugen eines historischen Ereignisses geworden sind. In den letzten Jahren hat die Weltwirtschaft aufgrund des russisch-ukrainischen bewaffneten Konflikts, nachdem sie bereits durch Faktoren wie die Corona-Pandemie, unterbrochene Lieferketten und explodierende Rohstoffpreise schwer getroffen wurde, einen unvorhersehbaren Weg eingeschlagen. Wir müssen uns nun fragen, welche Auswirkungen dies auf China und die globale Automobilindustrie haben wird.

Branchenkenner sagten, dass bei einer weiteren Eskalation der Situation in Russland und der Ukraine nicht nur Stahl, sondern auch diese Art von Motorenrohstoffen stark beeinträchtigt werden könnten.
Der Antriebsmotor besteht hauptsächlich aus Statorkomponenten, Rotorkomponenten, Enddeckeln und Hilfsstandardteilen. Die Statorwicklungen umfassen außerdem Eisenkerne, Kupferdrahtwicklungen, Isoliermaterialien usw. Wie der Name schon sagt, verwendet der Flachdrahtmotor flachen Kupferdraht in der Statorwicklung.
Russlands Produktion von raffiniertem Kupfer belief sich 2021 auf 920.000 Tonnen, was etwa 3,5 % der weltweiten Gesamtproduktion entspricht. Davon entfielen 406.841 Tonnen auf Russland. Die Kupferpreise erreichten aufgrund der stark gestiegenen Nachfrage, insbesondere in den Industrieländern, sowie des zunehmenden Einsatzes von Elektrofahrzeugen, Windparks, Solaranlagen und Stromnetzen bei gleichzeitig knappem Angebot Rekordhöhen.
Goldman Sachs schätzt, dass die Kupfernachfrage bis 2030 um fast 600 % auf 5,4 Millionen Tonnen steigen wird, vor allem aufgrund der Energiewende. Die Kupferpreise dürften steigen, da der Markt für Kupferkonzentrat sehr angespannt ist, insbesondere in China, wo die Nachfrage das Angebot übersteigt. Goldman Sachs sieht ein Kursziel von 11.500 US-Dollar pro Tonne für die nächsten drei und zwölf Monate.

Sanktionen gegen Russland könnten zu einem knapper werdenden Angebot und einer weiteren kurzfristigen Preisrallye führen.
Laut einem Anfang des Monats veröffentlichten Bericht des Marktforschungsinstituts Techcet sind viele Halbleiterhersteller weltweit zunehmend von bestimmten Materialien aus Russland und der Ukraine abhängig, darunter Neon und Palladium. Der Bericht schätzt, dass über 90 Prozent des in den USA benötigten Neons für Halbleiter aus der Ukraine und 35 Prozent des Palladiums aus Russland stammen.
Ein kürzlich von der Semiconductor Industry Association International (SEMI) veröffentlichtes Schreiben zeigt, dass Joe Pasetti, Vizepräsident für globale Wirtschaftspolitik bei SEMI, Halbleiter wie Hexafluorbutadien, Palladium, Helium, Neon und Scandium, die in Russland und der Ukraine hergestellt werden, ins Visier genommen hat. In dem Schreiben werden die Mitglieder daran erinnert: „Sollte Ihr Unternehmen Bedenken hinsichtlich potenzieller Lieferengpässe bei einem dieser Materialien haben, informieren Sie mich bitte.“
Techcet wies darauf hin, dass Neon für die in der Chipherstellung verwendeten Laser unerlässlich und ein Nebenprodukt der russischen Stahlindustrie ist, während ukrainische Unternehmen für die Neonreinigung zuständig sind. Palladium findet unter anderem in Sensoren und Speichern Verwendung.
Obwohl sich seit gestern Halbleiterhersteller einer nach dem anderen gemeldet haben, waren sie sich dieser Gefahr bereits 2014 bewusst, als Russland die Krim annektierte. Seitdem wurde das Risiko von Lieferkettenunterbrechungen durch den Konflikt zwischen Russland und der Ukraine so weit wie möglich minimiert. Dennoch ist unbestreitbar, dass die Auswirkungen – ob direkt oder indirekt – eher vom Markt beeinflusst werden.
Dies ist zweifellos ein schwerer Schlag für die globale Automobilindustriekette, die seit der Epidemie unter Kernengpässen, geringer Stromversorgung und steigenden Rohstoffpreisen leidet, und die weitere Entwicklung wird noch schwieriger vorherzusagen sein.
Um das Risiko steigender Lieferkettenrisiken zu minimieren, haben immer mehr Länder und Unternehmen entsprechende Maßnahmen ergriffen. So plant beispielsweise Nippon Steel Co., Ltd., mehr Eisenerz aus Brasilien und Australien zu beziehen, um Lieferengpässe zu vermeiden und bestehende Engpässe auszugleichen. Das Unternehmen bezieht derzeit etwa 14 Prozent seiner Eisenerzpellets aus Russland und der Ukraine. Speicherchip-Hersteller haben ihre Inertgasvorräte von üblicherweise vier auf sechs bis acht Wochen erhöht, können die langfristigen Probleme damit aber noch nicht lösen.
Canwin wird nach höchsten Standards für mechanische Dichtungen hergestellt und das Produkt hat sich als überlegenes mechanisches Dichtungsmittel erwiesen.
